08.07.2011, Freitag

 

Wattwandern, Wattenmeerhaus, Grillen in Dangast

Gemeinsames Programm für Jugendliche und Erwachsene: Erleben Natur pur. Die frische, gesunde (jodsalzhaltige) Luft, leichter Wind, Sonnenschein. In Dangast gab es eine Erlebniskette besonderer Art.

Bei Ebbe kann man mit fachkundiger Führung durch das Watt laufen (das ist der küstennahe Meeresboden bei Ebbe). Es gab Erklärungen zu der Artenvielfalt im Watt, die ein wunderbares ökologisches System bilden und über die vielen kleinen Priele (Wasserläufe in den welligen Bodenvertiefungen).

Die Gruppe watete am Küstenstreifen durchs Watt, das man nur mit (alten) Turnschuhen oder dicken Socken betreten darf, da die Füße sich beim Gehen in den Boden einsaugen und sonst Verletzungsgefahren bestehen. Man muss schon aufpassen, dass man nicht zu tief einsinkt, da das Herausziehen des Fußes nicht ganz einfach ist. Lustig ist dabei das Blobb Geräusch vom Wassersog.  Ein wenig anstrengend, aber gesund ist das Waten im Watt auf alle Fälle, da die körperlichen Bewegungsabläufe sich den Naturgegebenheiten anpassen müssen.

Vielleicht stellt einer der Gruppenbeteiligten Fotos zur Verfügung, die dann hier veröffentlicht werden können.

Nach der Wattwanderung  und Reinigung der schlickbraungrauen Beine besuchte die Gruppe das Wattenmeerhaus in Dangast, dem Informations- und Erlebniszentrum  in der "Alte Schule Dangast". Es gehört zum Hauptbildungs- und Informationszentrum für den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer (Wilhelmshaven).  Eine sachkundige Führung mit Erläuterungen  gab Einblick in die Einzigartigkeit des UNESCO Weltnaturerbes Wattenmeer und dessen Schutzbedürftigkeit. Abenteuer Jadebusen - allerlei Fische und Meeresbewohner warteten im Nordsee-Erlebnisbecken auf die interessierten Besucher.

Rechtzeitig, hungrig und durstig traf die Gruppe in der Wiesen- / Strandecke nahe dem Vareler Hafen ein, wo Familien Pöpken und Emmrich alles rund ums Grillen vorbereitet hatten. Ei, was schmeckten die Grillwürste und die herrlichen Salate, die die Gastgeber mitgegeben hatten, lecker. Die nachfolgenden Fotos zeigen die Mittagspause am Strand in Dangast.

Anschließend ging es weiter, mit dem Bus ...

 

  Dangast, Strandbad am Jadebusen
  Grillen am "ungarischen Eck" am Strand
  Es gibt Grillwurst und Salate
  Mittagspause - ebedelni
 
 
 

 

 

08.07.2011, Freitag

 

Erlebnisbad Aquatoll in Schortens-Heidmühle und Bummel durch Jever

Anschließend ging es weiter, mit dem Bus über die Autobahn A29 bis kurz vor Wilhelmshaven 

für etwa 17 Jugendliche und begleitende Erwachsene  ins ca. 40 km entfernte Erlebnisbad Aquatoll in Schortens-Heidmühle. Mehr über das Bad unter   www.schortens.de/freizeit.../freizeitbad-aqua-toll.html

Mit den anderen Jugendlichen und Erwachsenen fuhr der Bus 4 km weiter in die Stadt Jever. Die malerische Stadt hatte es den Gästen angetan und Elisabeth bat darum, dass wir beim nächsten Besuch einen ganzen Tag in Jever zubringen mögen.

Talea Emmrich gab Erläuterungen zu Gebäuden und historischen Begebenheiten rund um Jever.

Die Gruppe besichtigte das Glockenspiel am Schlosscafé. Dann natürlich das Schloss von außen (der Besuch des dortigen Heimatmuseums war in der Kürze der Zeit nicht machbar).

Wir verweilten am Denkmal des Fräulein Maria von Jever , die Regentin wurde, weil ihr älterer Bruder beim Schlittschuhlaufen ertrank. Der Rundgang ging weiter, vorbei am backsteintrutzigen Amtsgericht. Auf dem Weg zur evangelischen Schlosskirche mit ihrem freistehenden Glockenturm sahen wir die historischen Häuser, dort integriert das Rathaus, später auch die schmalen Gassen (Lohnen) mit ihren kleinen aber schönen Häusern. Klar, dass hier viel fotografiert werden musste.

Wir verweilten in der Kirche, die ein modernes Interieur hat. Wunderschön war das sonnige Lichtspiel in den bis zum Boden reichenden Fenstern. Die sich windwiegenden Blätter der Bäume veränderten laufend dieses Farbenspiel.

In der Kirche beeindruckte das reich ausgestattete Mausoleum des Edo Wiemken, des Ostfriesenhäuptlings und Vaters der Maria von Jever.

Wir liefen den Brunnenweg , Talea erläuterte das heutige Püttenfest und die Bedeutung  des Püttenteiches in der früheren Gerichtsbarkeit. Über dem baumschattigen Wasser des heutigen Weihers ging der Blick zu den verglasten Türmen der Jeverschen Bierbrauerei.

Kurz war der Weg zum Haus der Getreuen , in das der frühere deutsche Reichskanzler Fürst Otto von Bismarck immer wieder gerne einkehrte, um seine geliebten Kibitzeier zu essen, die ihm die Getreuen brachten

In die geschäftige Wirklichkeit kam die Gruppe wieder beim Bummel durch die Einkaufsstraße in der Neustadt, wo natürlich eine Rast in einem jeverbierigen Straßenlokal eingelegt wurde. Anschließend führte der Weg über den Marktplatz zum Parkplatz, der sehr kurzweilige und interessante Bummel beschloss das offizielle Tagesprogramm.

In Schortens wurden die Jugendlichen vom Schwimmbad abgeholt und dann ging es heidiwitzka nach Hause zu den Gstgeberfamilien. Was sich dort Schönes abspielte, hoffen wir durch kleine Erlebnisgeschichten zu erfahren.

Nachfolgend einige Foto- Impressionen  vom Stadtbummel durch Jever. 

Mehr Fotos und Einzelheiten über die Stadt und ihre Geschichte erfahren Sie durch Surf-Stöbern auf www.jever.de

F.E.

 

 

  Jever, Marktplatz
 
  Schlosscafé mit Glockenspiel
  Schlossturm
 
  Am Denkmal der Maria von Jever (1500-1575).
  Jever, Rathaus
  Jever, Bürgerhäuser
  Jever, einzeln stehender Glockenturm der evang. Schlosskirche.
  Mausoleum des ostfriesischen Häuptlings Edo Wiemken, Vater der Maria von Jever, in der Schlosskirche Jever.
  Ein Teil der Gruppe beim Stadtbummel. Im Hintergrund die Fenster der Schlosskirche.
  typische schmale Gasse ("Lohne") in Jever.
  Bürgerhaus
  Blick über den Püttenteich (früher Vollstreckung der Gerichtsbarkeit) zur Bierbrauerei Jever.
  "Haus der Getreuen" des früheren deutschen Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck.